Sicherheitsstromversorgung
Kurzdefinition
Sicherheitsstromversorgung bezeichnet die Stromversorgung für sicherheitsrelevante Anlagen bei Ausfall der regulären Energieversorgung. Sie stellt sicher, dass wichtige Funktionen auch im Störfall erhalten bleiben.
Bedeutung im Betrieb
Sicherheitsstromversorgung wird eingesetzt, um sicherheitsrelevante Systeme zuverlässig zu betreiben. Dazu zählt insbesondere die Sicherheits- und Notbeleuchtung. Ziel ist nicht Komfort, sondern die Aufrechterhaltung sicherheitsrelevanter Funktionen.
Zusammenhang mit Beleuchtung
Für Sicherheits-, Fluchtweg- und Stufenbeleuchtung ist eine Sicherheitsstromversorgung häufig Voraussetzung. Die Beleuchtung muss unabhängig von der normalen Stromversorgung wirksam bleiben. Welche Anlagen angeschlossen werden, ergibt sich aus Nutzung und Sicherheitskonzept.
Umsetzung in der Praxis
Sicherheitsstromversorgung kann zentral oder dezentral realisiert werden. Entscheidend ist nicht die Bauform, sondern die zuverlässige Funktion im Störfall. Steuerungen oder Komfortfunktionen dürfen diese Funktion nicht beeinflussen.
Bezug zur Stufenbeleuchtung
Ist Stufenbeleuchtung sicherheitsrelevant, muss sie an eine Sicherheitsstromversorgung angebunden sein. Nur so bleibt die Orientierung auch bei Stromausfall erhalten. Eine nachträgliche Anbindung erfordert sorgfältige Planung.
Einordnung aus der Praxis
In der Praxis zeigt sich, dass Sicherheitsstromversorgung frühzeitig mitgeplant werden muss. Späte Anpassungen sind häufig aufwendig und fehleranfällig. Klare Systemgrenzen sind entscheidend.
Weiterführend
Weitere Informationen zur sicheren Planung findest du auf der Fachseite
Stufenbeleuchtung in Versammlungsstätten – Vorschriften und Planung