01 · Aufgabe
Was soll beleuchtet werden? Wählen Sie die Nutzung, die dem Projekt am nächsten kommt. Das Gebäude selbst ist weniger wichtig als die Bewegung im Raum.
RANG Zuschauerraum / Aufgang Theater, Kino, Hörsaal oder Stadthalle mit festen Sitzreihen.
WEG Öffentliche Treppe / Verkehrsweg Orientierung in Foyer, Versammlungsstätte oder öffentlichem Gebäude.
POD Bühne / Podestkante Höhenkante im Bühnen-, Veranstaltungs- oder Präsentationsbereich.
MOB Tribüne / bewegliche Anlage Fahrbare, teleskopierbare oder temporär aufgebaute Module.
? Noch nicht eindeutig Ein Foto, Grundriss oder Schnitt genügt später zur Einordnung.
02 · Einbau
Welche konstruktive Situation trifft zu? Eine grobe Richtung reicht. Fertigungsmaße und Befestigung werden erst im Aufmaß festgelegt.
ALT Bestand / Nachrüstung Vorhandene Stufe, bestehende Anlage oder begrenzter Eingriff.
NEU Neubau / Umbau Profil, Befestigung und Leitung können früh vorbereitet werden.
BEL Teppich / Linoleum Belag und Stufenkante sollen konstruktiv zusammengeführt werden.
NUT Bündig in Holz / Oberfläche Eine eingefräste Lichtlinie soll sich ruhig in die Fläche integrieren.
MOVE Bewegliche Module Trennstellen, Steckverbinder und geschützte Kabelwege sind relevant.
ENG Sehr wenig Platz / Radius Schmale Geometrie oder besondere Kontur grenzt die Auswahl ein.
? Noch offen Die Einbausituation bleibt als technischer Prüfpunkt erhalten.
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03 · Lichtwirkung
Was soll im gedimmten Raum sichtbar sein? Nicht die maximale Helligkeit, sondern die gewünschte Wahrnehmung führt zur passenden Produktfamilie.
— Klare Kantenlinie Die Trittkante wird ruhig und eindeutig markiert.
L+ Kante plus Trittfläche Zusätzliche Orientierung auf dunklen Belägen oder in tiefen Rängen.
↓ Licht dezent nach unten Zurückhaltende Downlight-Wirkung ohne dominante Frontlinie.
▰ Bündige Lichtlinie In Nut, Holz, Parkett, Podest oder Sonderkonstruktion integriert.
•• Projektbezogene Einbaulösung Geometrie oder Oberfläche verlangt eine individuell abgestimmte Lösung.
? Wirkung noch offen Wir schlagen nach Foto, Plan oder Bemusterung eine Richtung vor.
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04 · System
Wie soll die Anlage grundsätzlich angesteuert werden? Nur die Systemrichtung festlegen. Netzteile, Dimmer, Stromkreise und Schnittstellen bleiben Teil der technischen Auslegung.
I/O Schalten / dimmen Einfache bauseitige Ansteuerung ohne zentrale Busschnittstelle.
DMX DMX Typische Richtung für Theater- und Veranstaltungstechnik.
DALI DALI Typische Richtung für Gebäude- und Lichttechnik.
ALT Vorhandenes System Schnittstelle, Spannung und Überwachung müssen zuerst geprüft werden.
? Noch offen Die Ausgabe benennt die Systemtechnik als klaren Planungspunkt.
Weiterbetrieb bei Netzausfall mitdenken Notstromfähig bedeutet nicht automatisch Sicherheitsbeleuchtung; Funktion und Nachweise werden im Sicherheitskonzept festgelegt.
Grundlagen vertiefen: Handbuch Stufenbeleuchtung · DMX, DALI und Notbetrieb im Wissensportal
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