Steckbare und mobile Stufenbeleuchtung.
LED-Stufenprofile, die sich bei wechselnden Aufbauten sicher verbinden, trennen und wiederverwenden lassen – mit konfektionierten Kabelsträngen, definierten Wandanschlüssen, Steuerung und Notbetrieb als vollständiges System.

Wenn sich die Konstruktion bewegt, darf die Beleuchtung nicht zum Hindernis werden.
Bei mobilen, fahrbaren oder saisonal aufgebauten Tribünen reicht eine klassische Festinstallation nicht aus. Profile müssen je nach Nutzung montiert, getrennt, bewegt oder eingelagert werden. Anstellstufen kommen hinzu oder entfallen. Steuerungen müssen vor dem Einfahren abnehmbar sein. Kabel müssen definierte Bewegungen mitmachen oder an klaren Übergabepunkten getrennt werden.
Bissinger Lights plant deshalb nicht nur die sichtbare LED-Stufenbeleuchtung, sondern den kompletten elektrischen und mechanischen Ablauf: vom Profilanschluss über den Kabelbaum bis zur Netzteil- und Dimmertechnik.
Mobil bedeutet je nach Projekt etwas anderes.
Fahrbare Tribünen
Profile und Leitungen folgen der Mechanik; Energieketten oder steckbare Übergänge sichern die Bewegung.
Temporäre Tribünen
Das System wird saisonal montiert, demontiert, transportiert und geschützt eingelagert.
Variable Podeste
Einzelne Podeste lassen sich abhängig von der Veranstaltung verbinden, trennen oder anders anordnen.
Anstellstufen
Ergänzende Stufen werden nur für bestimmte Aufbauzustände eingesetzt und steckbar versorgt.



Vom Wandanschluss bis zur letzten Stufe eindeutig vorbereitet.
Ein mobiles System muss beim Aufbau selbsterklärend bleiben. Deshalb legen wir Anschlussstellen, Leitungslängen, Abgänge, Steckverbinder und Kennzeichnung projektbezogen fest.

Der Kabelstrang entscheidet, ob der nächste Aufbau schnell oder mühsam wird.
Wir konfektionieren Kabelbäume und Anschlussleitungen passend zur realen Konstruktion. Anzahl und Position der Abgänge, Leitungslängen, Steckertypen, A/B-Aufteilungen und Kennzeichnungen werden so geplant, dass das technische Team die Anlage reproduzierbar aufbauen kann.
Je nach Mechanik kommen feste Kabelbäume, Energieketten, steckbare Verteiler, abnehmbare Steuerungsboxen oder Kombinationen daraus zum Einsatz. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Stecker, sondern ein belastbares Gesamtkonzept.
Steckbare Stufenbeleuchtung unter unterschiedlichen Bedingungen.
Die Projekte zeigen, dass „mobil“ kein einzelnes Standardprodukt bezeichnet. Entscheidend ist, wie die Beleuchtung zur jeweiligen Bewegung, Aufbaufolge und Betriebsweise passt.

Nibelungen-Festspiele Worms
185 vergossene SL2-Profile, eigener Kabelbaum, vorbereitete Netzteilkisten und Flightcases für den jährlichen Auf- und Abbau.
Projekt ansehen →
ÖVB Arena Bremen
SL2 mit zwei Lichtzonen, Leitungsführung in Energieketten sowie steckbare und vollständig abnehmbare Steuerungsboxen.
Projekt ansehen →
Vilco Bad Vilbel
Vollständig verfahrbare Tribünenmodule, Energieketten, 124 variable Anstellstufen und notstromfähige Systemtechnik.
Projekt ansehen →
Metronom Theater Oberhausen
Steckbare Podestbereiche und zwei beleuchtete Anstellstufen für wechselnde Aufbauvarianten im vorderen Zuschauerbereich.
Projekt ansehen →Steckbar, beweglich geführt oder komplett abnehmbar?
Für wechselnde Bauteile
Geeignet für Podeste, Anstellstufen und temporäre Profile, die regelmäßig ergänzt oder entfernt werden.
Für definierte Fahrbewegungen
Energieketten führen Leitungen kontrolliert mit, wenn Tribünenmodule ein- und ausfahren.
Für sensible Technik
Netzteil- und Dimmerboxen können vor Bewegung, Transport oder Einlagerung vollständig entfernt werden.
Häufige Fragen zu mobiler Stufenbeleuchtung
Was ist eine steckbare Stufenbeleuchtung?
Bei einer steckbaren Stufenbeleuchtung werden Profile, Podeste oder Anstellstufen nicht dauerhaft durchverdrahtet. Sie werden über definierte, verriegelbare Anschlüsse mit einem vorbereiteten Kabelbaum oder Übergabepunkt verbunden.
Konfektioniert Bissinger Lights auch die Kabelstränge?
Ja. Kabelstränge, Anschlussleitungen und Verteiler werden projektbezogen konfektioniert. Dazu gehören passende Leitungslängen, Anzahl und Position der Abgänge, Steckverbinder, Beschriftung und – falls erforderlich – eine A/B- oder Stromkreisaufteilung.
Welche Steckverbinder werden verwendet?
Der Steckertyp richtet sich nach Spannung, Strom, Polzahl, mechanischer Belastung und Bedienablauf. Je nach Projekt können beispielsweise verriegelbare XLR- oder PowerCON-Verbindungen und projektspezifische Verteiler eingesetzt werden.
Wie werden Leitungen bei fahrbaren Tribünen geführt?
Bei definierten Bewegungswegen können Energieketten sinnvoll sein. An anderen Stellen werden steckbare Übergänge oder abnehmbare Steuerungseinheiten eingesetzt. Die Lösung wird auf die Mechanik der Tribüne abgestimmt.
Ist mobile Stufenbeleuchtung DMX-dimmbar und notstromfähig?
Ja, beides ist möglich. DMX, Funk-DMX, Netzteile, Dimmer und die Einbindung in den vorgesehenen Notbetrieb müssen jedoch projektbezogen geplant werden. Notstromfähigkeit bedeutet nicht automatisch, dass die Anlage als Sicherheitsbeleuchtung klassifiziert ist.
Welche Angaben werden für eine erste Planung benötigt?
Hilfreich sind Fotos, ein Stufen- oder Tribünenplan, die möglichen Aufbauzustände, Bewegungswege, Anzahl und Länge der Stufen, vorhandene Übergabepunkte sowie Angaben zu Steuerung und Notbetrieb.
Zeigen Sie uns die Aufbauzustände – nicht nur die einzelne Stufe.
Fotos, Pläne und eine kurze Beschreibung der Bewegungs- oder Aufbaufolge reichen für eine erste technische Einschätzung. Wir prüfen Profile, Stecksystem, Kabelwege, Steuerung und Notbetrieb gemeinsam.