LED-Stufenbeleuchtung im Metronom Theater Oberhausen.
Vom DMX-gesteuerten, notstromfähigen Erstausbau mit 384 Metern SL2-Stufenprofilen bis zur Erweiterung 2026: heute umfasst die Anlage rund 424 Meter Profile – inklusive steckbarer 24-V-Lösung für variable Bütec-Podeste und zwei Anstellstufen.
Orientierung schaffen, ohne den Theaterraum mit Licht zu überladen.
Im Metronom Theater sollte die Stufenbeleuchtung Kante und Trittfläche zuverlässig erkennbar machen und sich gleichzeitig ruhig in den abgedunkelten Zuschauerraum einfügen. Dafür reichte eine reine Profillieferung nicht: vorhandene Leitungswege, Dimmung, Steuerung und Notbetrieb mussten als Teil derselben Lösung betrachtet werden.
Bissinger Lights plante und realisierte den Erstausbau mit dem LED-Stufenprofil SL2, warmweißen LED-Bändern, Netzteilen, Dimmern und DMX-Anbindung. Die Profile wurden auf die unterschiedlichen Stufenverläufe angepasst und vor Ort montiert.
384 Meter SL2 als durchgängige Lichtlinie im Zuschauerraum.
Das SL2 kennzeichnet die vordere Stufenkante und führt zusätzlich Licht auf die Trittfläche. Gerade auf dunklen Belägen entsteht so Orientierung, ohne dass die Lichtlinie selbst zum dominierenden Gestaltungselement wird.



Die sichtbare Stufenkante ist nur der letzte Teil des Systems.
Damit die Beleuchtung im Theater reproduzierbar dimmt und auch im vorgesehenen Notbetrieb funktioniert, wurden Netzteile, Dimmer, Stromkreise und DMX-Anbindung passend zur vorhandenen Anlage ausgelegt. Entscheidend war nicht eine einzelne Komponente, sondern das Zusammenspiel.
Erweitert – und den wechselnden Podestaufbau gleich mitgedacht.
Im oberen Rang kamen zusätzliche SL2-Profile hinzu. Im unteren Bereich war die wichtigere Frage jedoch: Wie bleibt die Beleuchtung funktionsfähig, wenn Bütec-Podeste je nach Produktion auf-, um- oder vollständig abgebaut werden?
Eine fest durchverdrahtete Lösung hätte bei jedem Umbau neue Eingriffe provoziert. Deshalb entstand eine steckbare 24-V-Verteilung mit robusten 4-poligen XLR-Verbindungen, definierten Übergabepunkten, beschrifteten Leitungen und vorgefertigten Kabelsträngen.
Zusätzlich wurden zwei beleuchtete Anstellstufen steckbar ausgeführt. Sie werden eingesetzt, wenn die Podeste nicht aufgebaut sind und im vorderen Bereich eine alternative Konfiguration benötigt wird. Beide Varianten lassen sich damit ohne provisorische Verkabelung herstellen.
So wird aus „steckbar“ eine Lösung, die im Alltag wirklich nutzbar ist.
Nicht der Stecker allein macht die Anlage modular. Entscheidend sind eindeutige Übergabepunkte, passende Leitungslängen, nachvollziehbare Kennzeichnung und eine Verteilung, die beim Wiederaufbau nicht erst verstanden werden muss.





424 Meter heute – ohne dass die Erweiterung wie ein nachträglicher Fremdkörper wirkt.
Die zusätzlichen Stufenbereiche sind optisch und technisch in den ursprünglichen Ausbau integriert. Gleichzeitig bleibt der variable Podestbereich flexibel. Der technische Aufbau unterstützt damit nicht nur die Abnahme, sondern auch spätere Umbauten und den laufenden Theaterbetrieb.
Der Erstausbau im Metronom Theater.
Die wichtigsten Projektdaten auf einen Blick.
Für ähnliche Theater- oder Tribünenprojekte werden Profil, Leitungsführung, Steuerung und Notbetrieb jeweils projektbezogen ausgelegt.
Welches LED-Stufenprofil wurde im Metronom Theater eingesetzt?
Verwendet wurde das LED-Stufenprofil SL2. Es kennzeichnet die Stufenkante und unterstützt zusätzlich die Ausleuchtung der Trittfläche.
Wie groß war der ursprüngliche Projektumfang?
Im Erstausbau wurden 384 Meter SL2-Stufenprofile und rund 760 Meter warmweiße LED-Bänder installiert. Die Anlage ist DMX-gesteuert und wurde mit dem vorhandenen Notbetrieb abgestimmt.
Was wurde 2026 erweitert?
Die Anlage wurde um rund 40 Meter Profile ergänzt und umfasst heute insgesamt etwa 424 Meter. Für die variablen Bütec-Podeste im unteren Bereich entstand zusätzlich eine steckbare 24-V-Verteilung mit 4-poligen XLR-Verbindungen, Anschlussplatten und vorgefertigten Kabelsträngen.
Warum wurden Podestbeleuchtung und Anstellstufen steckbar ausgeführt?
Die Bütec-Podeste werden abhängig von der Produktion umgebaut oder vollständig entfernt. Für eine alternative Aufbauvariante stehen zwei separate beleuchtete Anstellstufen zur Verfügung. Die Steckverbindungen ermöglichen den Wechsel zwischen beiden Varianten ohne provisorische Verkabelung.
Ein Foto, ein Plan oder zwei Sätze reichen für den ersten Kontakt.
Sie planen einen Theaterumbau, variable Podeste oder die Erweiterung einer bestehenden Stufenbeleuchtung? Beschreiben Sie kurz die Situation – die technischen Details klären wir im nächsten Schritt.