Bündige Stufenbeleuchtung im runden Holzpodest der Universität Würzburg.
Eine geschwungene Holzstufe, rund neun Meter Bogenlänge und keine sichtbaren Aufbauprofile: POM-15-12, ein 5-mm-LED-Streifen und eine seitlich geführte Versorgung bilden eine ruhige Lichtlinie, die der vorhandenen Podestgeometrie folgt.
Das Tape war sichtbar. Die Stufenkante nicht.
Im Vortragsraum läuft derselbe Holzbelag über Podest und Stufen. Bei reduzierter Raumbeleuchtung fehlte dadurch ein klarer visueller Übergang zwischen den Ebenen.
Vor der Umrüstung wurden die geschwungenen Kanten mit Panzertape gekennzeichnet. Das machte die Stelle zwar auffälliger, blieb aber eine provisorische Markierung auf einer hochwertigen Holzoberfläche.


Keine Aufbauprofile. Die Lichtlinie wird Teil des Holzpodests.
Nahe der Trittkante wurde eine Nut in die vorhandene Holzstufe gefräst. Darin sitzt das POM-15-12 Einbausystem bündig zur Oberfläche.
Das System markiert die Kante genau dort, wo die Orientierung benötigt wird, ohne die Stufe optisch mit einem zusätzlichen Aufbauprofil zu verändern.
Die Lichtlinie muss der Architektur folgen – nicht die Architektur dem Licht.
Die Hauptkante des Podests beschreibt einen langen Bogen von rund neun Metern. Ein breiter oder steifer Aufbau hätte diese Geometrie nicht sauber aufgenommen.
Deshalb wurde innerhalb des POM-Systems ein nur 5 mm breiter LED-Streifen eingesetzt. Die schmale Bauform ermöglicht es, der geschwungenen Stufenkante kontinuierlich zu folgen und den Übergang zwischen geradem und rundem Bereich ruhig auszubilden.
Der Podestunterbau war nicht mehr zugänglich. Die Versorgung musste einen anderen Weg nehmen.
Nachträglich unter das bestehende Podest zu gelangen war nicht möglich. Die Leitungsführung wurde deshalb nicht durch den Unterbau erzwungen, sondern seitlich an der Wand nach vorne geführt.
Dort konnten Netzteil, Notstromversorgung und Funkdimmer gemeinsam in einem Gehäuse untergebracht werden. Die Einbaulösung blieb damit auch ohne Öffnung des Podests technisch umsetzbar.

Von der provisorischen Markierung zur integrierten Lichtlinie.
Die Veränderung ist nicht nur eine andere Lichtquelle. Die Kante bleibt Teil der Holzarchitektur und wird erst durch die bündige Lichtlinie eindeutig lesbar.



Schalten, dimmen – und nach 60 Sekunden automatisch wieder abschalten.
Die Lichtlinie wird über einen Funkdimmer und ein Touch-Panel bedient. Neben Schalten und Dimmen wurde eine automatische Abschaltung nach 60 Sekunden vorgesehen.
Damit ist die Bedienung in die tägliche Raumnutzung integriert, ohne dass die Beleuchtung dauerhaft manuell zurückgesetzt werden muss.
Mehr Orientierung – ohne sichtbare Aufbaukomponenten.
Die runden Stufenkanten sind bei reduzierter Raumbeleuchtung deutlich wahrnehmbar. Gleichzeitig bleibt die Holzoberfläche ruhig, weil die Lichtlinie bündig in das Podest integriert ist.
Einbau, Planung und Systemtechnik weiter vertiefen.
Häufige Fragen zur Einbaulösung in Würzburg.
Welches Einbausystem wurde verwendet?
Eingesetzt wurde POM-15-12. Das System sitzt bündig in einer gefrästen Nut im Holzpodest.
Wie groß war die Rundung?
Die Bogenlänge der Hauptstufenkante betrug rund neun Meter.
Warum wurde ein 5-mm-LED-Streifen eingesetzt?
Die schmale LED-Ausführung konnte der geschwungenen Stufengeometrie innerhalb des POM-Systems sauber folgen.
Wie wurde verkabelt, obwohl der Podestunterbau nicht zugänglich war?
Die Leitungen wurden seitlich an der Wand nach vorne geführt. Dort wurden Netzteil, Notstromversorgung und Funkdimmer in einem Gehäuse untergebracht.
Wie wird die Stufenbeleuchtung bedient?
Über einen Funkdimmer mit Touch-Panel. Zusätzlich ist eine automatische Abschaltung nach 60 Sekunden vorgesehen.
Runde Stufe, Holzpodest oder schwierige Einbausituation?
Ein Foto, die ungefähren Maße und die gewünschte Lichtwirkung reichen für eine erste technische Einordnung. Wir prüfen, ob eine bündige Einbaulösung sinnvoll umgesetzt werden kann.